Morbus Rezension im Rattus Libri

Morbus Rezension im Rattus Libri

Das Rattus Libri hat sich nun ebenfalls Morbus vorgenommen und eine fabulöse Kritik beschert: http://rattus-libri.taysal.net/ „Walter deutete auf die aufgeschlagenen Bücher. „Bei der Löwenbraut geht es um ein junges Mädchen, das sich mit einem Löwen anfreundet. Als sie jedoch erwachsen ist und heiraten will, wird sie aus Eifersucht von dem Tier getötet. Nette Geschichte, doch es gibt auch eine Fassung, in der dieser Löwe menschliche Gestalt annimmt und die Freundschaft durchaus intensiver gewesen sein dürfte. Ich vermute einmal, dass schon damals die Verwandlung eines Tieres in einen Menschen gelungen ist. Und irgendjemand hat nun das Experiment in Schönbrunn wiederholt.““ („Bei Vollmond bist du tot“) „Bei Vollmond bist du tot“: Bei einem Bierchen erzählt Revierinspektor Gustav Horak seinem ehemaligen Kollegen Bernd Waidmann von einigen seltsamen Todesfällen, die stets bei Vollmond in seinem Revier begangen wurden. In einem der Fälle wurde das Opfer, eine ältere Dame, sogar mit ihrem eigenen Regenschirm erstochen. Keins der Opfer wurde beraubt, stattdessen wurden die jeweils getragenen Pelze geschändet und...
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Die Furcht, die in der Erwachsenenbücherei haust (Artikel)

Die Furcht, die in der Erwachsenenbücherei haust (Artikel)

Das Grauen ist ein Wurm, der den Menschen, um dessen Fähigkeiten willen, verschlingt. So verhält es sich zumindest meiner Erfahrung nach. Um das erklären zu können, muss ich aber zuerst erzählen, wie ich ursprünglich das richtige Fürchten aus Büchern lernte. Ich war, glaube ich, noch keine neun Jahre alt, als ich das erste Mal ohne Begleitung die Erwachsenenbibliothek enterte. Mir war von Anfang an klar, dass ich niemals heimlich an den wachsamen Augen der beiden kaffeeschlürfenden Damen hinter dem Entlehnungsschalter vorbeischlüpfen könnte. Also habe ich mir am Abend zuvor den Bücherei-Ausweis meiner schlafenden Mutter aus deren Tasche organisiert. Meine ersten Schritte führten mich an jenem Tag direkt an den Tisch der beiden Bibliothekarinnen. Dort verkündete ich tapfer, dass ich meiner kranken Mutter Bücher organisieren sollte, ließ ihnen darauf aber keine Gelegenheit zu antworten, sondern flüchtete mich sofort weiter ins Innere der Räumlichkeiten. Im Nachhinein muss ich gestehen, dass ich wohl noch nie ein Meister der subtilen Taten gewesen bin. Zu meiner...
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